Anne-Kathrin Marx

Glossar

Businessplan

Ein Dokument, das beschreibt, was du anbietest, für wen, wie du Kunden und Kundinnen gewinnst und wie sich das über drei Jahre rechnet.

Für Förderung und Kredit brauchst du ihn, weil die Tragfähigkeitsbescheinigung darauf aufbaut. Für dich selbst ist er nur so viel wert wie die Umsatzzeile darin und die ist bei den meisten geraten. Ein Businessplan mit ehrlichen Zahlen ist unbequem und nützlich, einer mit schönen Zahlen ist bequem und wertlos.

Für eine Solo-Gründung reichen meist zehn bis fünfzehn Seiten Text. Entscheidend ist der Zahlenteil: Kapitalbedarfsplan, Finanzierungsplan, Rentabilitätsvorschau über drei Jahre und Liquiditätsplan für das erste Jahr.

Ein Beispiel für eine prüfbare Umsatzzeile: zwei Abschlüsse im Monat zu 600 Euro, begründet mit zehn Gesprächen über einen konkreten Kanal. Eine Zahl ohne diesen Rechenweg ist eine Hoffnung.

Weiterlesen: Aufbau, die Reihenfolge beim Gründen

Dieser Begriff berührt Recht, Steuern oder Förderung. Er gibt Orientierung und ersetzt keine Beratung. Beträge, Grenzen und Programme ändern sich, prüf sie vor deiner Entscheidung bei der zuständigen Stelle oder bei einer Steuerberatung.

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